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einstueckdeutschland zu Gast beim Deutschen Bundestag

Juni 4, 2019

einstueckdeutschland zu Gast im Deutschen Bundestag

Ich kann mich noch genau an die Nachricht erinnern. Ein Anschlag auf das jüdische Gemeinde- und Kulturzentrum Amia in Buenos Aires am 18. Juli 1994. 85 Menschen starben und etwa 300 wurden verletzt. Der größte antisemitische Anschlag, der jemals in Amerika verübt wurde.
Dieser Anschlag hat mich schockiert.

Zerstörung nach dem tödlichen Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires 1994. Bild: AP

Zerstörung nach dem tödlichen Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires 1994.
Bild: AP

Gedenkveranstaltung im Paul-Löbe-Haus

Morgen wird diesem Anschlag gedacht. Im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages.
Gastgeberin ist die Parlamentariergruppe Cono Sur-Staaten und der Botschafter der Republik Argentinien. Und ich bin dabei. Ein bisschen unglaublich! Ich habe keine Ahnung, wer veranlasst hat, mich einzuladen, aber das finde ich hoffentlich noch heraus. Hab ich mir zumindest vorgenommen.

Außerdem ist mein Ziel, um Unterstützung für mein Projekt zu werben.

Hintergrund

Die Deutsche Welle berichtete am 1. März 2019:

25 Jahre nach dem verheerenden Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia in Buenos Aires sind ein früherer argentinischer Untersuchungsrichter und ein Ex-Geheimdienstchef schuldig gesprochen worden, die Hintergründe des Blutbads vertuscht zu haben. Argentiniens damaliger Staatschef Carlos Menem wurde dagegen von dem Vorwurf freigesprochen, die Aktion zum Schutz der Täter angeordnet zu haben.

Ein Gericht in der argentinischen Hauptstadt verurteilte den früheren Richter Juan Galeano, der die Ermittlungen zu dem Anschlag jahrelang geleitet hatte, zu sechs Jahren Gefängnis. Menems früherer Geheimdienstchef Hugo Anzorreguy bekam viereinhalb Jahre Haft.


Was geschah seinerzeit genau? Bis heute weiß es niemand. Vieles deutet darauf hin, dass Angestellte des Staates bis in höchste Reihen von Regierung und Geheimdienst dafür sorgten, dass die Vorkommnisse verschleiert wurden. Für Ermittler in Argentinien und Experten in Israel führt die Spur in den Iran und zur libanesischen Hisbollah-Miliz. Es gab zudem Hinweise auf eine Verwicklung Syriens. Doch die sogenannte syrische Spur um den Geschäftsmann und Menem-Freund Alberto Kanoore Edul wurde nicht umfassend verfolgt. Dieser und weitere Geschäftsleute sollen, so der Verdacht, das Material für den Bau der Bombe besorgt haben.

mehr.... https://www.dw.com/de/gefängnisstrafen-nach-anschlag-auf-jüdisches-zentrum/a-47734115

 


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